1 / 2008
Die aktuelle Marktsituation
Einkaufen ist heute kein Spaß mehr. Zum Teil blickt man etwas hilflos und ungläubig beim Bezahlen an der Kasse eines Supermarktes auf den Bon und fragt sich, ob man/frau beim letzten Einkauf nicht doch die eine oder andere Sache etwas günstiger hatte besorgen können. Man wird das Gefühl nicht los, dass mittlerweile Supermärkte und Tankstellen in dieser Beziehung etwas gemeinsam haben. Die Preise steigen und steigen und es ist kein Ende in Sicht. Bei den Supermärkten fehlt eigentlich nur noch die flexible Preisauszeichnung „Tagespreis“, die bei Bedarf täglich geändert werden kann.

Zugegeben, dies ist ein wenig überspitzt, aber ich habe den Eindruck, dass die „gefühlte“ und tatsächliche Inflation derzeit nichts mit der per Statistik ausgewiesenen Preissteigerung zu tun hat.

Die Inflation hat weltweit in den letzten Monaten stark an Fahrt gewonnen. Nahezu alle Güter des täglichen Bedarfs, wie Lebensmittel, Energie und Dienstleistungen haben sich extrem verteuert und eine Preisberuhigung scheint sich derzeit nicht abzuzeichnen.

Preistreiber ist natürlich vor allem das Rohöl. Vor einem Jahr wurden Meinungen über einen Ölpreis jenseits der 120 USD-Marke noch belächelt. Anfang Juni notierte das Barrel Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) kurzfristig bereits mit 139 USD. Ist nun möglicherweise das Ende eines seit 2005 begonnenen Trends erreicht oder ist dies nur eine Zwischenmarke auf dem Weg in Richtung 150/200 USD? Die Investmentbank Morgan Stanley z. B. hält einen Anstieg des US-Ölpreises auf 150 USD pro Barrel bereits im Juli für möglich.

Meine Vermutung: Eine Preiskorrektur bei den Rohstoffen wird es sicherlich geben, eine Trendumkehr dagegen ist eher unwahrscheinlich. Zu groß ist der Bedarf an Rohstoffen in Ländern wie China, Indien und anderen Schwellenländern, die eine mögliche Nachfragelücke durch eine sich abzeichnende, schwächere amerikanische oder europäische Wirtschaft mehr als schließen werden.

Tatsache ist, dass es durch den hohen Preis des Rohöls natürlich eine Vielzahl von Bemühungen gibt, diesen Rohstoff zu substituieren. Alleine durch diese Bemühung verteuern sich andere Rohstoffe direkt oder indirekt ganz automatisch weiter.

Kautschuk ist dafür ein gutes Beispiel. In den letzten vier Wochen hat sich der Kautschukpreis um 20 % verteuert und die direkt vom Rohöl abhängigen Harze wurden von unseren Zulieferern ohne Vorankündigung um 10 -15 % korrigiert. Die Trägermaterialien PVC und OPP wurden in den vergangenen Wochen ebenfalls um bis zu 5 % „angehoben“. Ganz zu schweigen von den zusätzlichen Kosten wie Energie, gestiegenem Personalaufwand und Transportkosten.

Mag sein, dass Sie dieser Berichte in der Zwischenzeit überdrüssig sind, genauso wie der ständigen Diskussionen über Klebebandpreise. Seien Sie versichert, dass auch wir lieber über angenehmere Themen, wie z. B. neue Applikationen, Produktinnovationen, Service etc. mit Ihnen sprechen würden, als ständig nur den Punkt Preissteigerung auf der Tagesordnung haben zu müssen.
Leider sind die permanenten Preissteigerungen aber derzeit unser „täglich Brot“ und Tatsache!

Und wir können nur wiederholen, dass sich kurzfristig weitere Preisrunden im Klebebandsektor nicht vermeiden lassen, wenn die Hersteller zukunftsfähig bleiben wollen. Zwischenzeitlich haben das alle relevanten Player kapiert.

Das Ende der Fahnenstange bei Kosteneinsparungen ist schon lange erreicht. Mehr Automatisation ist nach dem heutigen technischen Stand nicht möglich, noch „schlanker“ kann unsere Organisation nicht werden. Auch ein vorübergehender Nachfragerückgang, bestimmt durch die „Konsumbremse“ Inflation, wird dies – wenn überhaupt - nur temporär aufhalten können.

Nur wirtschaftlich gesunde und damit leistungsfähige Lieferanten sind auf lange Sicht verlässliche Partner. In dieser Verantwortung stehen wir auch all unseren Kunden gegenüber.




KB

 

Neue Schneidmaschine SM11
 Ging man Ende der 80ger Jahre bei monta durch die Schneideabteilung, so fand man eine Fülle an Schneidemaschinen – praktisch für jede Abmessung eine – und war an ein „Museum“ für Schneidemaschinen erinnert.

Dies ist heute nicht mehr der Fall. Ganz im Gegenteil: Unsere Schneiderei ist mit sechs vollautomatischen Hochleistungsanlagen ausgestattet, und in Kürze kommt ein weiterer „Neuzugang“ dazu.

Diese Investition wurde notwendig, um der immer noch steigenden Nachfrage nach Handrollen gerecht zu werden und Lieferzeiten abzukürzen.

Es handelt sich um eine RS320 der Firma Ghezzi & Annoni in einer Arbeitsbreite von 2 m, die inklusive einer vollautomatischen Verpackungslinie im September 2008 in Produktion gehen wird. Neben den bekannten Features hat diese Anlage auch ein sog. „close loop“-System, das die Rollenab- und aufwicklung synchronisiert und somit einen weiteren Beitrag zu Verfeinerung unserer Qualität liefert.

Mit diesem „state-of-the-art“ Slitter werden wir - mit einer Schnittgeschwindigkeit von bis zu 600 m/min. - schwerpunktmäßig Rollen zur Benutzung im Handabroller in den Breiten 48 mm und 50 mm konfektionieren. Es besteht aber auch die Möglichkeit, Maschinenrollen mit einer Länge von bis zu 1000 m zu schneiden.

Gleichzeitig werden wir die Kapazitätssteigerung nutzen, um Freiräume in unserer Schneiderei für spezielle Rollenabmessungen und „Schnellschüsse“ zu erhalten, um noch schneller und flexibler auf Ihre Bedürfnisse und Wünschen eingehen zu können.


FK

 

Neue Wege der Rohstofflagerung
 Die 150 Jahre alten „Gemäuer“ unseres Unternehmens haben zweifellos eine große Wirkung auf Kunden und Lieferanten, die uns das erste Mal in Immenstadt besuchen. Nicht zuletzt deshalb, weil die Gebäude aus dem 19. Jahrhundert viele Geschichten erzählen und gerade in Kombination mit den hochmodernen Anlagen ihren eigenen Charme haben. Dies ist, so glauben wir, einzigartig in der Klebebandwelt.

Dennoch stellt dieses „Winkelwerk“ - gerade bei Investitionen – stets eine Herausforderung für uns dar. In den letzten Monaten stand die Erweiterung unseres Rohstofflagers an, und es galt wieder einmal die bekannte Problematik der verwinkelten Hallen sowie der niedrigen Tragkraft der Hallenböden anzugehen und letztlich auch zu überwinden.

Im Frühjahr 2008 wurden die Arbeiten aufgenommen, um den Gebäudetrakt am Tor 1 unseres Werkes in ein modernes Hochregallager umzufunktionieren. Das Projekt wird voraussichtlich Ende Juni abgeschlossen sein. Unser neues Lager schafft 150 zusätzliche Palettenstellplätze für Kautschuk und Harze und erleichtert darüber hinaus die Logistik der Rohstoffzufuhr in unserem Werk.

Mit dieser Investition komplettiert ein weiteres Puzzleteil das Gesamtbild unseres innovativen Unternehmens und unterstützt unsere Bemühungen, die Produktverfügbarkeit durch flexible Logistik sicherzustellen.

RG

 

Das 3M Matic-Team
„Mit System sicher verschließen“ lautet der Verkaufsslogan rund um unser Programm Verpackungslösungen, das Kartonverschließer, Kartonaufrichter, Fördertechnik sowie umfangreiches Zubehör beinhaltet. Unsere Abteilung 3M Matic ist kompetenter Ansprechpartner für unsere Kunden – überwiegend im deutschsprachigen Raum - wenn es darum geht, Verpackungsprozesse zu automatisieren.

Ronald Mengesdorf, der Kopf der Abteilung, hat vor mehr als 15 Jahren das Geschäft aufgebaut und kennt jede Anlage bis ins Detail. „Die besten Beklebeköpfe, stabile und zuverlässige Maschinen und Anlagen sowie ein 1a Klebeband sind Garant für einen sicheren Kartonverschluss“ - so seine zentrale Botschaft an unsere Kunden.

Mit seinem Background als Maschinenbauer/Konstrukteur verfolgt Ronald Mengesdorf seit Jahren den zunehmenden Automatisierungsgrad und damit die Tendenz zu ganzheitlichen Lösungen in der Branche. Dieser Trend erfordert eine umfassende Beratung - über das normale Kartonverschließen hinaus - unserer Händler und deren Kunden.

Daher rücken

- Konzeption von Komplettanlagen
- und Integration von Maschinen und Anlagen in bestehende Systeme

immer mehr in den Vordergrund.

Unterstützung erhält Ronald Mengesdorf seit dem 1. Januar 2008 von Peter Wolf. Herr Wolf war nach seiner kaufmännischen Ausbildung bei der monta zunächst im Vertriebs-Innendienst Inland eingesetzt und ist nun in der 3M Matic Abteilung im Bereich „Customer Service“ tätig. Er lenkt die Abteilung in allen kaufmännischen und organisatorischen Fragen.

KB

 

Arbeiten am Schutzbauwerk Konsolidierungssperre abgeschlossen
Arbeiten am Schutzbauwerk Konsolidierungssperre abgeschlossen

In unserem monta Aktuell 2/2006 berichteten wir über den Erdrutsch am Immenstädter Horn, dem Berg, der sich direkt gegenüber dem monta-Werk befindet, ausschließlich durch den Steigbach getrennt.

Am 22. März 2006 begann die Katastrophe am Immenstädter Horn zunächst mit einem kleinen Erdrutsch, der sich schnell vergrößerte und letzten Endes die Errichtung einer Dosiersperre als Schutzwall zur Folge hatte. Im Frühjahr 2007 wurde mit den umfangreichen Bauarbeiten begonnen. Nach erheblichen Erdbewegungen, Abstützungen, Hangsicherungen und Wegebauarbeiten wurde diese Konstruktion als Schutzbauwerk für Stadt, Anlieger und die Firma monta durch das Wasserwirtschaftsamt Kempten ein Jahr später vollständig abgeschlossen.

Seit Beginn der Bauarbeiten sind die Anwohner und auch die monta von Murenabgängen und Schuttströmen verschont geblieben. Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass sich die Niederschlagsmenge und -dauer bisher im normalen Bereich befanden.

Sollte jedoch in der Zukunft die kritische Niederschlagsmenge überschritten werden, besteht die Gefahr, dass sich der Hang langsam als Schlamm- und Gerölllawine in Bewegung setzt und zeitlich versetzt das Auffangbecken gefüllt wird. Die verantwortlichen Behörden haben dann die Möglichkeit, die Geröll- und Schlammmassen gezielt aus dem Auffangbecken zu beseitigen und Überschwemmungen in der Stadt zu vermeiden.

Um das große graue Betonbauwerk - zum Teil schon liebevoll „The Wall“ genannt - in die Werksstruktur der Firma monta zu integrieren, ist eine optische Farbangleichung der Dosiersperre auf der „monta-Seite“ mit den werkseigenen Farben geplant.

Auch jenseits der Mauer können in der Zwischenzeit wieder alle Zufahrts- und Wanderwege im gesamten Steigbachtal ohne Einschränkungen genutzt werden.

Es ist also wieder Normalität eingekehrt, auch wenn diese Normalität signifikante bauliche Veränderungen zurückgelassen hat.

LH

 

monta als Sony Green Partner
Sony etablierte im Juli 2001 die Sony Green Partner Standards mit dem Ziel, seine Lieferanten für die Einführung von Umweltmanagementsystemen zu gewinnen. Diese Standards wurden in den folgenden Jahren weiter verfeinert, und Sony bevorzugt heute die Lieferanten, die sich in der Produktion von umweltsensiblen Produkten engagieren. Dies muss selbstverständlich für Sony in einem Genehmigungsverfahren ( „Green Partner Quality Approval Program“) nachweisbar sein.

Unser Unternehmen ist seit vielen Jahren nach DIN EN ISO 14001:2005 umweltzertifiziert und hat die Herausforderung von Sony angenommen. Wir durchliefen gemeinsam mit den Auditoren von Sony mehrfache interne Audits und sind seit November 2007, zusammen mit unserem Händler in der Slowakei, der ebenfalls zertifiziert ist, Green Partner von Sony Slowakei.

Die Audits durch Sony sind kontinuierliche, wiederkehrende Prozesse und helfen uns, unser bereits eingeführtes System weiter auszubauen und zu vertiefen.

BH

 

interpack 2008
Alle drei Jahre findet eine der wichtigsten Verpackungmessen weltweit in Düsseldorf statt - die interpack. Vom 24. - 30. April 2008 war es wieder soweit.

„Rund 179.000 Besucher aus aller Welt kamen an den Rhein, um sich über die neusten Prozesse und Verpackungstrends in den Bereichen Nahrungsmittel und Getränke, Süß-und Backwaren, Pharma und Kosmetik, Non-Food-Konsumgüter, sowie Industriegüter zu informieren und Branchenkontakte zu knüpfen. Mit 2.744 Ausstellern aus 58 Nationen und einer Ausstellungsfläche von 175.000 Quadratmetern netto war es die größte Veranstaltung in der fünfzigjährigen interpack-Geschichte.“ – wie die VDMA die Messe auf ihrer Homepage beschreibt.

Auch wir nutzten dieses Mal erneut diese Plattform, um nationale und internationale Kunden und Lieferanten zu treffen und die gegenwärtigen Tendenzen auf dem Verpackungsklebebandmarkt auszutauschen.

Die Gespräche wurden in einem offenen und fairen Dialog geführt und geben uns Zuversicht für die nächsten Monate.

Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals bei allen Gesprächspartnern herzlich bedanken.



BH

 

Betriebsurlaub
 Während über die Osterfeiertage noch dicke Pullis und die Ski-Ausrüstung zum Einsatz kamen, darf nun die Grillsaison eröffnet und das Fahrrad auf Vordermann gebracht werden.

Mit Riesenschritten steuern wir auf die Sommermonate zu - Zeit für uns, Sie auf unseren alljährlichen Betriebsurlaub hinzuweisen.

Die Produktion steht vom 4. bis einschließlich 22. August 2008.

In dieser Zeit wird, wie jedes Jahr, unser Team von der Werksinstandhaltung die Produktionsanlagen sowie die damit verbundene Infrastruktur warten.

Während des 3wöchigen Betriebsurlaubs werden wir Sie selbstverständlich mit sofort lieferbaren Standardlagerartikeln versorgen.

Unsere Abteilungen Vertrieb, Versand, Lager und Buchhaltung sind während dieser Zeit besetzt.

Der 15. August ist im Bundesland Bayern ein Feiertag. Bitte berücksichtigen Sie, dass der für diesen Freitag vorgesehene Versand auf Donnerstag vorgezogen bzw. am Montag der Folgewoche durchgeführt wird.

Gerne weisen wir Sie in diesem Zusammenhang auch auf die leicht geänderten Öffnungszeiten unserer Versand-/Lagerabteilung während des Betriebsurlaubes hin:

Montag - Donnerstag: von 7:00 - 15:15 Uhr
Freitag: von 7:00 - 13:45 Uhr

Bitte berücksichtigen Sie diese Informationen bei Ihrer Planung. Wir wünschen Ihnen eine erholsame Zeit!

 

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