1 / 2002
Die aktuelle Marktsituation
Steigende Kosten, steigende Preise und die Verknappung mancher Rohstoffe spiegeln sich derzeit im Verpackungsselbstklebebandmarkt wider. Politiker sprechen von Belebung der Konjunktur - es ist ja schließlich Wahljahr - und viele Unternehmen, ganz gleich ob Hersteller, Verarbeiter oder Händler - suchen danach und finden sie nicht.

Fallende Börsenkurse, steigende Arbeitslosenzahlen, eine Zunahme der Insolvenzen, die Verschlechterung der Zahlungsmoral und viele Dinge mehr zeigen, dass es mit unserer Wirtschaft tatsächlich nicht gut aussieht.

Im Verpackungsselbstklebebandmarkt kein anderes Bild. Alle Anbieter, und wir können hier Hersteller, Verarbeiter und Händler in einem Atemzug nennen, kämpfen seit Monaten um Aufträge, um Kunden, um Auslastung und um bessere Erträge.

Und dieser Kampf wird einzig und allein über die Preisschiene geführt. Verkaufsaktionen und immer höhere Rabatte bestimmen die Aktivitäten der Anbieter. Wundern wir uns da, wenn die Erträge auf der Strecke bleiben?

Die Rohstoffhersteller und Lieferanten zeigen uns jetzt, dass es so nicht weitergehen kann und wird. Seit Anfang des Jahres haben Klebebandhersteller neue Preisdiktate zu verkraften. Von Monat zu Monat steigen die Kosten - und erst seit Kurzem sprechen die Hersteller von Verpackungsselbstklebeband über höhere Preise. Wie unterschiedlich die Preiskorrekturen ausfallen, kann jeder Bedarfsträger selbst feststellen.

Aber man muss fairerweise auch sagen, dass es Anbieter gibt, die offensichtlich von Kostensteigerungen noch nichts hörten. Entweder befinden sich diese Anbieter noch im Winterschlaf - oder sie haben soviel Speck angesetzt, dass sie sich noch über Wasser halten können.

Wie dem auch immer sei, bei über 30 % Verteuerung im OPP-Filmbereich, über 10% bei Harzen, über 6 % bei PVC-Folien und über 5 % bei Energien werden die Preise für Selbstklebebänder weiter steigen - davon ist auszugehen - und ein Ende der Korrekturen ist derzeit noch nicht in Sicht.

Handlungsbedarf ist angesagt für alle, die in diesem hart umkämpften Markt bestehen wollen.

Auch für uns; denn nur von der Hoffnung auf bessere Zeiten können wir nicht existieren. (GS)

 

Auswertung Fragebogen Kundenzufriedenheit
„Wie gut sind wir wirklich?“ war die Frage, die wir in unserem monta Aktuell 2/2001 an Sie gerichtet haben. Unser Fragebogen „Kundenzufriedenheit 2001“ gab Ihnen die Möglichkeit, die monta zu beurteilen.

Von 392 Aussendungen wurden 78 ausgefüllte Fragebogen zurückgesandt, was einer Rücklaufquote von 19,9 % entspricht.

Die Befragung umfasste folgende Bereiche:

1. Qualität
2. Auskunft + Serviceverhalten
3. Angebot + Kompetenz
4. Produkte
5. Auftragsabwicklung + Versand
6. Notwendigkeit der Zertifizierung
7. Sonstiges

Es waren Einstufungen von 1 - 6 vorzunehmen, wobei „1“ für „sehr gut/wichtig“ und „6“ für „schlecht/unwichtig“ stand.

Hier das Ergebnis:

1. Qualität 2. Auskunft + Serviceverhalten 3. Angebot +
Kompetenz 4. Produkte

5. Auftragsabwicklung + Versand 6. Notwendigkeit der Zertifizierung 7. Sonstiges

1 und 2 =
gut / wichtig 3 und 4 = ausreichend /
sollte überdacht werden 5 and 6 =
schlecht / unwichtig

Zusammenfassung:

sehr gut / wichtig 81,1 %

ausreichend / sollte überdacht werden 17,0 %

schlecht / unwichtig 1,9 %

Die positive Beurteilung, vor allem bei „Auskunft + Serviceverhalten“ sowie bei „Angebot + Kompetenz“ freut uns sehr. Jedoch wollten wir auch Ihre kritischen Stimmen hören und von Ihnen erfahren, was wir künftig besser machen können.

Angesprochen wurden nachstehende Aspekte:

1. Qualität - Push & Pull-Kartons
Wir sind bereits mit unserem Kartonagenlieferanten im Gespräch und werden die Stanzung noch schwächer ausführen lassen, um die Stabilität des Kartons, gerade bei Paketdienstversand, zu gewährleisten.

2. Produkte - Verkaufsprogramm/Standardlager-Sortiment
Aufgrund der eingegangenen Informationen werden wir uns intensiv mit unserem Verkaufsprogramm sowie dem Standardlagersortiment auseinander setzen.
Im Hinblick auf Lieferzeiten bei Nicht-Standard-Artikeln liegt unsere Intention eindeutig auf Verkürzung und Einhaltung der bekannt gegebenen Liefertermine.

3. Zertifizierung
Für uns überraschend ist das Ergebnis „Notwendigkeit der Zertifizierung“. Insgesamt 42 % der Rückmeldungen liegen in dem Bereich „nicht so wichtig“ bis „unwichtig“. Sie bestätigen uns damit, dass die Zertifizierung in vielen Fällen „nice to have“ ist, jedoch weder für mehr oder größere Aufträge steht noch für die Erzielung besserer Preise.

Dies ist nur ein kurzer Abriss dessen, was wir, dank Ihres Inputs, in den nächsten Wochen tatkräftig angehen werden. Unser Bemühen ist es, nicht nur in den Bereichen besser zu werden, in denen Sie uns Schwachstellen aufgezeigt haben, sondern auch den sehr guten bis guten Standard zu halten.

Am 25. Januar 2002 erfolgte die Ermittlung der 20 Gewinner aus den zurückgesandten Fragebögen.

Gerne informieren wir Sie auch über unsere Gewinner:

Der Hauptpreis, ein Wochenende im Allgäu, ging an Herrn Gehrke, Firma Gehrke, Gammertingen.

Den zweiten Preis, ein Set aus Spatzenhobel und Keramikschüssel für die Zubereitung von Allgäuer Kässpatzen, erhielt die Firma Stokvis, Belgien.

Der dritte Preis, ein großes Geschenkpaket vom Allgäuer Brauhaus, wurde der Fa. VTP Pickert, Iserlohn, übergeben.

Präsente in Form von „Überraschungspaketen“ erhielten weitere 17 Teilnehmer der Fragebogenaktion.

Herr Gehrke besuchte uns gemeinsam mit seiner Gattin am 24. Mai 2002 in Immenstadt und konnte anschließend ein erholsames Wochenende im Allgäu genießen. (BT/LM)

 

Steuerrecht - Information für unsere deutschen Partner
Zum 1. Juli 2002 tritt eine Änderung des § 14 Abs. 1a des deutschen Umsatzsteuergesetzes in Kraft.

Ab diesem Zeitpunkt hat jeder umsatzsteuerliche Unternehmer die Pflicht, die ihm vom Finanzamt erteilte Steuernummer auf seinen ausgestellten Rechnungen anzugeben. Im Gegenzug bedeutet dies, dass alle eingehenden Rechnungen die Steuernummer des Lieferanten beinhalten müssen. Gleiches gilt für Gutschriften, wobei jeweils die Steuernummer des Gutschriftsempfängers auf dem Beleg anzugeben ist.

Diese Verpflichtung wurde eingeführt durch das sogenannte Steuerverkürzungs- bekämpfungsgesetz und soll den Finanzämtern die Identifizierung des Leistenden und damit des Steuerschuldners erleichtern. Damit sollen die hohen Umsatzsteuerausfälle der vergangenen Jahre in Zukunft vermieden werden.

Bei dieser Steuernummer handelt es sich um die Nummer, die das Finanzamt Ihrem Unternehmen zugeteilt hat (Steuererklärung). Sie ist nicht zu verwechseln mit der Umsatzsteuer-Identifikations-Nummer.

Bislang erteilten die Finanzämter auch telefonisch Auskunft nach Bekanntgabe der Steuernummer. Dies hätte jetzt zur Folge, dass auch Informationen von Dritten eingeholt werden könnten.
Hinsichtlich des Sicherheitsaspektes haben wir uns bei der Oberfinanzdirektion München kundig gemacht und folgende Information erhalten:

O Mit Verfügung vom 21.01.2002 wurden die Finanzämter und Außenstellen bereits auf die geänderte Rechtslage hingewiesen.

O Allein aufgrund der Nennung der Steuernummer werden keine telefonischen Auskünfte mehr erteilt. Vielmehr muss der Anrufer durch weitere Angaben glaubhaft machen können, dass er tatsächlich befugt ist, die telefonische Auskunft zu erlangen.

Die Identifizierungsanforderungen sind von Fall zu Fall verschieden und werden jeweils vom zuständigen Bearbeiter festgelegt.

Wir hoffen, dass wir mit der Aussage der Oberfinanzdirektion München evtl. vorhandene Unsicherheiten hinsichtlich des Datenschutzes ausgeräumt haben.

Die monta Klebebandwerk GmbH gibt seit Anfang Juni die Steuernummer auf den Rechnungen an. Bei zu erstellenden Gutschriften sind wir verpflichtet, die Steuernummer des Gutschriftsempfängers auf der Gutschrift zu vermerken. Bitte haben Sie deshalb Verständnis, wenn wir Sie vor Erstellung einer Gutschrift um die Bekanntgabe Ihrer Steuernummer bitten. (LM)

 

Blick in die Zukunft (für Sie gelesen)
Zwei Szenarien, wie sich Herr Matthias Horx vom Zukunftsinstitut in Wien das Jahr 2010 aus politischer und wirtschaftlicher Sicht vorstellen kann.

Übrigens: Diese beiden extrem gegensätzlichen Szenarien wurden bereits am 26. September 2001, also kurze Zeit nach dem 11. September, in der „Welt“ veröffentlicht.

„Szenario 1:
Djihad Age - das Zeitalter des weltweiten Niedergangs

Dieses Szenario geht von einer universellen, schleichenden Eskalation aus. In den nächsten Monaten kommt es zum entschlossenen Durchgreifen der Amerikaner in mehreren Ländern. Militärische Engagements in Afghanistan, im Irak und womöglich im Libanon und Palästina führen zu Reaktionen der Terrororganisation, die polizeilich nicht verhindert werden können. Selbstmordattentate und Kamikazeterror eskalieren auf eine neue Stufe; biologische und chemische Waffen werden eingesetzt, Menschenmassen und öffentliche Räume in allen westlichen Ländern werden unsicher. Truppen des Westens geraten in kriegerische Auseinandersetzungen, die zur Chronifizierung neigen und Tausende von toten Soldaten und Opfer bei der Zivilbevölkerung fordern. Europa wird auch militärisch direkt in den Konflikt hineingezogen. Die weltweite Anti-Terror-Koalition hält nicht. Mehrere europäische Länder scheren nach Terrorattentaten auf eigenem Boden und antiamerikanischen Massendemonstrationen aus der Allianz aus. Die EU destabilisiert sich, mehrere Abkommen (z. B. Schengen) werden gekündigt oder widerrufen.

In der globalen Wirtschaft beginnt, initiiert durch den Zusammenbruch des Reiseverkehrs und die Militarisierung des öffentlichen Lebens, eine lange Abwärtsspirale. Die Rezession wird - in Wellen der Panik gesteigert - zur Depression, der Dax steht unter 1000 Punkten. Handel und Transportunternehmen, aber auch viele globale Konzerne gehen reihenweise in Konkurs.

Szenario 2:
Globalisierung plus - der Planet wächst durch die Krise zusammen

Die USA führen einen strategisch klugen und auf Dauer vermittelbaren Feldzug gegen den Terror: In ihm dominieren gezielte polizeiliche Aktionen, Geheimdienstoperationen und begrenzte Interventionen, die diplomatisch und politisch abgesichert und sorgfältig mit Hilfe der Medien vermittelt werden. Trotz einiger verzweifelter Terroranschläge gelingt es, die Terrornetze langsam zu zerschlagen und das Problem des islamistischen Fundamentalismus in die Isolation zu treiben. Der Nahostkonflikt endet mit einem Friedensschluss zwischen Israel und Palästina. Im Iran gewinnen die Reformkräfte, in den meisten arabischen Ländern kommt es zu Demokratisierungsprozessen.

Wirtschaftlich wird es auch in diesem Szenario Belastungen geben: eine „Sondersteuer für den Aufbau der armen islamischen Länder“ wird in vielen westlichen Ländern nötig, da dem Terrorismus der Nährboden der Verarmung entzogen werden soll und Länder wie Pakistan und das von den Taliban befreite Afghanistan einen neuen Marshallplan nötig machen. Doch die Krise führt ab 2003 in einen weltweiten Aufschwung, in dem auch die arabischen Schwellenländer partizipieren, mit enormen Wachstumsraten der Weltwirtschaft.

Das Trauma des Terrors führt auf diese Weise zu einem neuen Weltbewusstsein. „One World“-Ethik setzt sich durch, Toleranz und friedliches Miteinander haben im Jahr 2010 ein großes Stück Terrain erobert. Gestützt von den UN-Institutionen entsteht eine Weltpolizei, die eine gemeinsame Menschenrechtsethik nicht nur einfordert, sondern zunehmend auch garantieren kann. Die wesentlichen ethnischen Konflikte auf der Welt sind befriedet oder werden von einer sensibilisierten Weltöffentlichkeit intensiv wahrgenommen.“

Wir sind zuversichtlich und hoffen auf Vernunft und das Szenario 2 zum Wohle der Menschen auf dieser Welt.

 

Innovation als Tradition
Die letzten fünf Jahre waren davon geprägt, dass das monta Klebebandwerk den Maschinen- und Anlagenpark kontinuierlich auf den neuesten Stand der Technik gebracht hat. Verbesserungen in der Technologie der Beschichtungsanlagen, aber hauptsächlich Investitionen in neue Hochleistungsschneidemaschinen wurden realisiert.

Diese neuen Hochleistungsschneideanlagen bestehen heute aus mehreren Maschinenmodulen. Klebebänder werden nicht nur in verschiedenen Breiten und Längen geschnitten; sie werden auch - je nach Abmessung und Anforderung - inline im 6er Pack geschrumpft, sofort in den Karton eingebracht und ggf. mit Zwischenlagen versehen. Der Karton wird verschlossen und etikettiert, mit der Qualitätsnummer versehen und schließlich mittels eines Verpackungsroboters palettiert. Dieser gesamte Arbeitszyklus wurde früher von mehreren Maschinenbedienern betreut, während heute ein bis zwei Anlagenspezialisten solch eine Hi-Tec-Maschine bedienen. Die gesamte Anlage ist geräuschmäßig gekapselt, so dass der Anlagenbediener ein angenehmes Arbeitsfeld vorfindet und sich voll auf die Qualität des Produktes konzentrieren kann.

Unsere Produktionsanlagen sind darüber hinaus mittels PC mit unserem Computersystem vernetzt, so dass jederzeit der Status der Auftragsbearbeitung von unserer Planung abgerufen werden kann. Diese PC-Unterstützung an den Anlagen gewährleistet auch, dass sämtliche Produkte gemäß der Wünsche des Kunden schnellstmöglich und fehlerfrei gefertigt werden.

Nun ist es wieder soweit:

Die monta wird eine weitere neue Hochleistungsanlage nach dem letzten Stand der Technik noch in diesem Jahr in Betrieb nehmen. Mit einer Arbeitsbreite von 1800 mm und einer Produktionsgeschwindigkeit von bis zu 500 lfm/min zählt diese Anlage zu den leistungsfähigsten unserer Zeit.

Spezielle Kernsortierungen mit modernsten Schneidmessereinrichtungen sorgen dafür, dass die hochwertigen Produkte exakt konfektioniert werden. Elektronisch gesteuerte Bahnspannungsmessungen garantieren einwandfreie Aufwicklung auf den Rollenkern, und am Ende wird präzise der Anfassstreifen appliziert.

Diese neue Anlage setzt die monta-Tradition fort, dem Kunden qualitativ hochwertige Produkte zu liefern und mit leistungsfähigen Anlagen schnellstmögliche Lieferungen und Service zu bieten.

Auch in den nächsten Jahren dies der Schlüssel der monta-philosophie sein, um mit modernsten Anlagen beste Qualität zu garantieren und die Zusammenarbeit mit allen Partnern in unserem Verpackungsmarkt zu intensivieren. (JA)

 

Für Ihre Planung - Betriebsurlaub 2002
Auch in diesem Jahr möchten wir Sie wieder rechtzeitig über den Zeitpunkt unseres Betriebsurlaubes informieren, damit Sie diesen bei Ihrer Planung entsprechend berücksichtigen können.

Unsere Produktion steht vom 5. bis einschließlich 23. August 2002.
Diese produktionsfreie Zeit wird von unseren technischen Mitarbeitern zur Wartung, Reinigung und Instandhaltung unserer Hochleistungsanlagen genutzt, um den hohen Anforderungen in puncto Qualität, Produktivität und Umwelt sowie der Sicherheit gerecht zu werden.

Selbstverständlich werden wir Sie auch während des 3-wöchigen Betriebsurlaubes mit sofort lieferbaren Standardlagerartikeln versorgen. Unsere Abteilungen Vertrieb, Versand, Lager und Buchhaltung sind während dieser Zeit besetzt.

Gerne weisen wir Sie in diesem Zusammenhang auch auf die leicht geänderten Öffnungszeiten unserer Versand-/Lagerabteilung während des Betriebsurlaubes hin:

Montag - Donnerstag: von 7:00 - 15:00 Uhr
Freitag: von 7:00 - 13:00 Uhr

Nachdem Donnerstag, der 15. August 2002, ein Feiertag ist, werden wir den MitarbeiterInnen in Versand und Lager am 16. August 2002 einen wohlverdienten Brückentag für ein verlängertes Wochenende gönnen. Für diesen Versandtag eingehende Aufträge werden entweder bereits am Mittwoch, 14.08., bzw. am Montag der Folgewoche dem Spediteur übergeben.

Bitte berücksichtigen Sie diese Eckdaten in Ihrer Planung, und disponieren Sie rechtzeitig und ausreichend, um Engpässe zu vermeiden. (BH)


Kalte Würstchen (aus einem Werbebrief)
Auf einem Parkplatz an einer Hauptstraße hatte Achim Berger eine kleine Würstchenbude. Sein Job machte ihm wahnsinnigen Spaß, und jeden Tag sann er über Verbesserungen an seinem Angebot nach. Seine Würstchen, Hotdogs und seit neuestem Steckerlfische wurden Renner, und die Leute waren richtig begeistert und rissen ihm förmlich seine Spezialitäten aus der Hand.

Er malte sich große Tafeln und Schilder, um den Leuten zu zeigen, was er für sie tun könne. Er baute an, stellte Mitarbeiter ein, die er seinen Umgang mit seinen Gästen lehrte, und schaffte die beste Einrichtung, die er sich denken konnte. Er hatte ein wunderbares Restaurant, bestes Personal, eine ausgeglichene Familie und ein schönes Bankkonto. Seinen ältesten Sohn schickte er in die beste Schule, damit er wirklich die wichtigen Dinge im Leben auch noch in der Schule lernen würde.

Sein Sohn Tom kam in den Ferien wieder zu seinem Vater nach Hause, staunte zum wiederholten Male über den außergewöhnlichen Betrieb, und er nahm den Vater beiseite, um ihm von seinem Wissen, das er in den letzten Jahren angehäuft hatte, zu erzählen.

„Vater“, so sagte er, „es ist ganz wichtig, was ich Dir sage. Weißt Du nicht, dass überall im Land Rezession ist, die Leute am Hungertuch nagen und die Arbeitslosen immer mehr werden? Du solltest unbedingt darauf reagieren, Dich auf diese Situation einstellen und Deine Investitionen zurückfahren.“

Der Vater dachte nach, Tom müsste es ja wirklich wissen, fuhr seine Investitionen zurück, machte den Restaurantbereich kleiner, hängte weniger Schilder auf, hatte weniger Umsätze, sparte bei den Zugaben seiner Speisen und Getränke, rationalisierte alles, reduzierte seine Mitarbeiter, usw.

Als er schlussendlich wieder in seiner Würstchenbude, wie am Anfang dieser Geschichte, saß, da sagte er sich, wie Recht doch sein Sohn Tom hatte. „Gott sei Dank habe ich auf ihn gehört, die Rezession ist tatsächlich eingetreten. Wie wahr!!!!“

 

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