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09.07.2010
Die aktuelle Marktsituation
Nach 2009, einem Jahr des wirtschaftlichen Rückgangs und der Frustration, befindet sich Deutschland wieder in Aufbruchstimmung. Die wirtschaftlichen Indikatoren wenden sich ins Positive. Selbst Experten, die noch Anfang diesen Jahres Zweifel hegten ob sich die wirtschaftliche Entwicklung weiter so dynamisch fortsetzen würde, sehen den Aufschwung – von kleinen Schwächeperioden abgesehen – sich weiter festigen. Großen Anteil an dieser Entwicklung hat das anhaltend positive Konsumklima, beeinflusst durch den rapiden Rückgang der Arbeitslosigkeit.
Bei so viel Licht gibt es aber bekanntlich auch Schatten. Die Experten sehen nach wie vor eine Disbalance bei den wichtigen Rohstoffen wie Rohöl, Kautschuk und Papier, um nur einige zu nennen. Hervorgerufen durch die stark wachsende Wirtschaft in Asien freuen sich über diese aktuellen Trends vor allem die multinationalen Rohstoffkonzerne. Die gesamte Kunststoffbranche hängt am Tropf dieser Industrie, darf diese Prognosen nicht ignorieren und muss zeitnah und umsichtig reagieren.
Das Ergebnis dieser Betrachtung ist die bittere Erkenntnis, dass aus Erdöl gewonnene Produkte wie z.B. Harze, Propylen und Trägermaterialien - alles Grundstoffe, die zur Produktion von Klebebändern benötigt werden - in der Größenordnung von 20 - 40 % teurer geworden sind.
Die von der Klebebandindustrie verwendeten Acrylate wurden herstellerseitig innerhalb weniger Wochen um bis zu 40 % erhöht.
Beim Naturkautschuk sieht die Lage noch um ein Vielfaches schlimmer aus. Durch negative Umwelteinflüsse und hohe Nachfragen vor allem aus China verschärft sich die Verfügbarkeit von Naturkautschuk weiter. Die für Europa notwendigen Mengen sind nur zu überhöhten Preisen zu erhalten. Wir sprechen hier von Preissteigerungen von annähernd 100 % seit Anfang diesen Jahres.
Nicht zu vergessen ist der Faktor Energie, der sich ebenfalls seit Beginn diesen Jahres um ca. 25 % verteuert hat.
Bei einem Materialanteil von ca. 65 – 76 % schlagen diese Steigerungen besonders drastisch durch.
Ein „Aussitzen“ dieser schwierigen Situation erweist sich als sehr kurzsichtig, denn Versorgungsengpässe sind vorprogrammiert und Produktionssicherheit und -stabilität sind die Gebote der Zukunft. Ein „scheibchenweises“ Weitergeben der Preiserhöhungen ist ebenso wenig zielführend, da sich eine kurzfristige Entspannung nicht abzeichnet.
Weiteren Druck auf die gesamte Lieferkette übt die schwierige Situation des Euro aus.
Was auch immer passiert, wir, als Ihre monta, werden unser Möglichstes tun, Ihre Versorgung sicherzustellen und das hohe Qualitätsniveau unserer Produkte beizubehalten.
Nicht „Geiz ist Geil“ sondern Kontinuität, das ständige an sich Arbeiten in Bezug auf Qualität und Service und unsere klare, in die Zukunft ausgerichtete, Unternehmensstrategie macht den Unterschied zu anderen Anbietern aus.
Wir werden immer für Sie da sein!
(RT)
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