News
23.01.2003
Die aktuelle Marktsituation
news_img_31.jpegDas 1. Halbjahr 2003 ist gelaufen. Gegenüber 2002 hat sich die wirtschaftliche Situation in Deutschland, Europa und USA nicht wesentlich verbessert. So ist zu hören von all denen, die meinen, etwas dazu sagen zu müssen. Die Arbeitslosenzahlen steigen weiter, der Staat jammert immer hörbarer über Finanzlücken, die Krankenkassen und Rentenversicherungen über Millionendefizite und der Finanzminister sucht sein Heil in permanenten Steuererhöhungen.

Das Jammern gehört heute offensichtlich zum Tagesgeschäft. Wer nicht lamentiert, ist ein Außenseiter - dem geht es ja gut, das kann ja gar nicht sein, weiß der vielleicht gar nichts von der ach so schlechten allgemeinen Situation.

Nein, ich glaube, es ist jetzt an der Zeit, mit dem Jammern aufzuhören! Damit verbessern wir überhaupt nichts! Kreatives, innovatives und positives Denken, Handeln und Umsetzen ist gefragt. Wenn sich die Kreativität nur auf “Preise senken” bezieht, ändert sich nichts, weil die Erträge nicht mehr stimmen und auf Sicht die Lebensfähigkeit des Unternehmens gefährden.

Eine im April d. J. durchgeführte Umfrageaktion bei Wiederverkäufern für Verpackungsmaterial ergab, dass 90 % der Befragten eine Absatz- und Umsatzsteigerung in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres im Vergleich zum Vorjahr verzeichneten.

Sollen wir die Aussagen anzweifeln oder ist vielleicht die schwache Konjunktur doch nicht so schwach, wie wir sie herbeireden?

Auch wir - monta als Klebebandproduzent - stellen Absatz- und Umsatzzuwächse sowohl im Inland als auch im Export fest. Warum? Ich behaupte, weil unsere Firmenphilosophie insgesamt stimmt.

Natürlich ist der Euro zurzeit verdammt hoch und erschwert zwangsläufig Exportgeschäfte. Und im Inland haben selbst wir mit Billigimporten aus Fernost zu kämpfen.

Wir hören auch, dass südeuropäische Klebebandhersteller gewaltige Auslastungsprobleme vor allen Dingen bei ihren Acrylat- und Hotmeltbeschichtungsanlagen haben. Die Billigimporte aus Asien und die freien Kapazitäten in Europa drücken zwangsläufig auf die Preise, gerade bei Acrylat- und Hotmeltprodukten und dies, obwohl der Acrylatkleber und der synthetische Kautschuk nicht unwesentlich teurer wurden.

Die Filmpreise für PVC und OPP haben sich nach Korrekturen Anfang des Jahres wieder stabilisiert.

Kosten und Ertrag sind für jedes Unternehmen ausschlaggebend für Erfolg oder Misserfolg. Nur wenn die Relation stimmt, stimmt auch die Leistungsfähigkeit. Und mehr denn je legen die Bedarfsträger Wert auf einen leistungsfähigen Partner.

Schnellen und hohen Umsatz zu machen ist ein Kinderspiel. Mittel- und langfristig in einem hart umkämpften Markt zu bestehen, verlangt von einem Unternehmer und seinen Mitarbeitern mehr - nämlich Leistung, Partnerschaft und Zuverlässigkeit und Ertrag.

Schade, dass viele Anbieter im Klebebandmarkt seit Jahren einen Verdrängungswettbewerb über niedrigere Preise und schlechtere Produkte praktizieren. Sicherlich nicht zum Wohle des Fachhandels, des Wiederverkäufers und des Verarbeiters.

Und das Jammern geht weiter und weiter und weiter. Das ist die aktuelle Marktsituation - seit Jahren ein Gejammer.

Ich wünsche allen Beteiligten in unserem Markt Mut zu Veränderungen und eine positive Ertragsentwicklung. Von alleine wird sie nicht kommen - wir müssen schon selbst etwas dafür tun. (GS)
Zurück  |   Übersicht   |  Nächste
Inhalte

Sortieren Sie die News nach folgenden Rubriken:



monta Aktuell

Tragen Sie Ihre Email-Adresse ein, um regelmässig die monta Aktuell Ausgaben zu erhalten:


z.B.: name@domain.de
eintragen
umwelt
umwelt
Klebebänder