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06.01.2001
e-commerce - B-2-B - e-business
news_img_12.jpegVor rund 400 Jahren stellte William Shakespeare in seiner Tragödie Hamlet die Frage „to be or not to be". Heute stellen wir uns fast täglich eine ähnliche Frage:

„be to be or not be to be".

Leider kenne ich mich in Literatur nicht so gut aus. Sonst wüsste ich, welche Antwort Herr Hamlet damals auf seine Frage erhalten hat. Eventuell wäre das dann auch die Lösung für die B-2-B-Fragen des 21. Jahrhunderts. So aber müssen wir uns mit dem Thema erneut auseinandersetzen.

Nun ist die monta ja ein B-2-B-Anbieter im eigentlichen Sinn. Unsere Kunden sind ausschließlich Wiederverkäufer bzw. Weiterverarbeiter und keine Endverbraucher.

Also - so folgern die einschlägigen Softwaresystemhäuser - ist monta das perfekte Beispiel eines klassischen B-2-B - Anwenders, und entsprechend oft werden wir von diesen Häusern auch kont(r)aktiert, in dieser Richtung tätig zu werden.

In der Zwischenzeit haben wir uns schon einige Präsentationen zum Thema e-business zwischen Geschäftspartnern angesehen. Ein Paradebeispiel, das immer wieder gerne angeführt wird und bei dem diese B-2-B-Lösungen bereits laufen, ist die Automobilindustrie.

Dieser Industriezweig war ja schon immer darauf bedacht, soviel Fremdleistungen wie möglich zuzukaufen und Verantwortlichkeiten, Termine und Lagerbestände an Zulieferfirmen zu delegieren.


Beispiele:
In einem durchstrukturierten Endkunden- Autohaus- Automobilwerk- Lieferanten- Unterlieferanten- Unterunterlieferanten....-Verhältnis werden spezielle Ausstattungswünsche des Endkunden (z.B. Autoradio) über das Autohaus im DV-System erfasst. Diese Information wird dann automatisch an den zuständigen Unterlieferanten - durch alle Systeme - durchgeroutet, so dass der Unterlieferant zum richtigen Termin das richtige Autoradio am richtigen Fließband anliefern kann, ohne dass die dazwischenhängenden Systeme noch irgendwelche Aktionen auslösen müssen.

Alle Teilnehmer haben Zugriff auf dieses System und können den jeweiligen Status der Aufträge verfolgen.

Übertragen auf unsere Geschäftsbeziehung würde der Informationsfluss wie folgt aussehen: Der Endverbraucher bestellt einen Karton Klebeband, das Lagersystem des Verpackungsmittelhändlers stellt fest, dass kein Bestand mehr da ist und generiert eine automatische Bestellung an die monta. Da dieses Klebeband kein Standardartikel ist, wird wiederum ein automatischer Produktionsauftrag mit vorläufigem Termin erstellt. Der Produktionsauftrag reserviert automatisch Kapazitäten in der Beschichtung und Schneiderei. Die benötigten Rohstoffe werden wiederum automatisch bei unseren Lieferanten disponiert.

Es folgt eine Auftragsbestätigung des Lieferanten an uns. Wir erstellen nun ebenfalls eine Auftragsbestätigung. Diese geht per Fax oder e-mail an den Verpackungsmittelhändler, ggf. sogar an den Endverbraucher.

Sie als Händler könnten sich in unserem System anmelden und Bestände an Standardartikeln anschauen sowie die Stati Ihrer laufenden Aufträge abrufen.

Damit diese Abläufe wie beschrieben funktionieren, ist ein hohes Maß von Systemintegration erforderlich. Lieferanten und Kunden müssen sich auf gemeinsame Softwareplattformen einigen.

Fazit:
monta bevorratet regelmäßig ca. 6 Mio m² an Standardprodukten, die Sie „von heute auf morgen" telefonisch, brieflich, per Fax oder e-mail disponieren können. Mit diesem Standardlager und derzeitigen Vertriebssystem glauben wir Ihnen einen sehr guten Service zu bieten, der Sie in die Lage versetzt, Ihre Kunden JUST-IN-TIME zu beliefern.

Bis zur nächsten monta-aktuell-Ausgabe werden wir trotzdem einen Fragebogen erarbeiten, der erkennen helfen soll, inwieweit Sie (natürlich auch wir) sich vorstellen können B-2-B / e-commerce zu betreiben. (BT)
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